Reiseclub

Kennst Du unseren travel-my-way Reiseclub? Wenn nicht, dann schaue einmal bei www.travel-my-way.club vorbei! Du kann Dich kostenlos anmelden und bekommst dann unseren monatlichen Travel Newsletter. Hier die Informationen, die wir im August versendet haben:

Travel Letter 2016-08

Lieber Reisefreund,

Möchtest Du wissen, wo sich Deine Freunde befinden, die gerade im Flugzeug auf dem Weg in den Urlaub sitzen? Bist Du fasziniert vom Fliegen, von Flugzeugen und Flugverbindungen rund um den Globus? Dann schau Dir die Website planefinder.net an. Hier siehst Du, wo welche Flieger weltweit unterwegs sind.

Mit dieser Anwendung hat man auch eine Entscheidungshilfe, auf welcher Seite im Flugzeug man am besten sitzt, um z.B. bei der Landung möglichst viel zu sehen. Angenommen Du fliegst nach Venedig, würdest Du einen Platz A oder F (also am Fenster auf der linken oder rechten Seite) wählen?

Mein heutiger Tipp zum Reiseleben: drei Länder aus der Liste meiner liebsten Reiseziele:

  • Myanmar: das ehemalig Burma und Nachbarland von Thailand, ist mit Yangon, Inle See, Bagan und Mandalay ein wunderschönes Reiseland. Geprägt vom Buddhismus und jahrelanger Isolation bietet es viel Ursprüngliches. Myanmar - Inle See - 2011 (1001)
  • USA: auf den großen Highways durch die Weiten des Westens zu fahren, die Golden Gate oder die Freiheitsstatue wiederzusehen, ein American Breakfast nach einer Motelübernachtung zu genießen, da kommen Lebensfreude und Freiheitsgefühle auf. Aber wenn Herr Trump dort gewählt wird, dann werde ich wohl ein paar Jahre mit dem nächsten Besuch warten.
  •  USA - Südwesten - Monument Valley - 1998
  • Äthiopien: warum dieses Land auf meiner Favoritenliste steht, könnt Ihr mal selbst herausbekommen, oder in meinem Buch travel-your-life nachlesen.Äthopien - Lalibella - 2007

Aber auch die Ziele auf den Bildern sind toll. Frage, kennst Du die Orte oder warst vielleicht sogar schon einmal dort? Die Auflösung folgt im nächsten Newsletter.
Wenn es interessiert, darf ich auf zwei Artikel hinweisen, die über mich im Wiesbadener Kurier und Tagblatt erschienen sind. Einfach auf die Links klicken.

Hab eine gute Zeit und viel Lebensfreude bis nächsten Monat.

Mit lieben Grüßen

Norbert

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Geschenke für Reisefreude

Was soll man Freunden schenken, die gerne auf Reisen gehen?

Sicher keine Pauschalreise! Erstens ist das wohl zu teuer, zweitens haben diese Menschen meist individuelle Vorstellungen von einer Reisegestaltung.

Vielleicht einen Reiseführer! Aber da müssen wir uns vorher mit ihnen abstimmen, denn sie könnten schon einen für die nächste Reise besorgt haben, sich auf eine Buchreihe eingeschossen haben oder selbst die notwendigen Informationen aus dem Internet zusammenstellen.

Travellers Surprise Package  ReisequartettT-PAD - Alles für das Reisehobby

Wie wäre es, wenn wir ihnen etwas für ihr Reisehobby besorgen, das immer nutzbar ist – auch zwischen den Reisen. Hierzu hat der Webshop travel-all-stars.com einige spannende exklusive Angebote:

– das Buch Travel-your-Life als Wegweiser für das Reiseleben und mit Signatur des Autors
– ein Reisequartett Kartenspiel, um etwas mehr die Welt kennen zulernen

Zum direkten Downloaden gibt es Reise-Dateien im Excel oder Word Format, die man bestens für sein Hobby Reisen nutzen oder weiterentwickeln kann:

1000 Dinge, die Du im Leben machen könntest
– TPAD – mit verschiedensten Arbeitstabellen für Reiseplanung und Durchführung

Einfach die Dateien herunterladen und dann auf einen „lustigen Stick“ ziehen, um sie zu verschenken.

Für Menschen, die abstrakte Reise Bilder lieben, kannst Du vom Digitalkünstler Berndt S. Bilder für eine vielfältige eigene Verwendung erwerben.

Es lohnt sich bei travel-all-stars.com vorbeizusurfen – für den eigenen Gebrauch oder für den Geschenke-Einkauf.

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Neues und Altes aus der Reisewelt

Lieber Reisefreund,

Die Pauschalreise feiert Jubiläum – 170 Jahre. Im Jahr 1841 nahm sie ihren Anfang, als der baptistische Prediger Thomas Cook für eine Gruppe von englischen Arbeitern eine Zugfahrt von Leicester nach Loughborough organisierte. Welche weiteren Meilensteine es in der Entwicklung des Reisens gab, könnt Ihr in meinem Buch Travel-your-Life nachlesen. Doch spannender als die Vergangenheit ist für uns Weltenbummler sicher die Gegenwart und Zukunft.

Israel - Eilat - 1985 292 px

Gerade wurden auf der Webplattform Tripadvisor die Top Reise-Highlights von Millionen von Reisenden ermittelt und nun veröffentlicht – siehe https://www.tripadvisor.de/TravelersChoice. Als Aktivität in Eurem Hobby Reisen ist ein Studium dieser Reiseziele sicher spannend. Prüft doch mal, was davon auf Eurer Roadmap steht, was Ihr von diesen Orte wisst und wie vielen Reisen, Dollars und Jahren es wohl bedarf, um alles zu sehen.

Aus eigener Erfahrung darf ich zwei Geheimtipps hinzufügen:

Schottland mit seinem Eilean Donan Castle, dem Seeungeheuer im Loch Ness, Städten wie Inverness oder Dörfern wie Plockton und der Halbinsel Skye ist immer eine Reise wert.

Deutschland - Rhein - Marksburg - 2009

Ganz in der Nähe von vielen von Euch bietet das Mittelrhein Tal ein Weltkultur Erbe von besonderer Schönheit – und eine interessant Pension in Braubach direkt unterhalb der Marksburg: die Komfortable Absteige.

Zum Schluss darf ich Euch bitten, uns weiterzuempfehlen und auch Eure Freunde unter www.travel-my-way.club anzumelden.

Hab eine gute Zeit und viel Lebensfreude bis nächsten Monat.

Euer

Norbert Daehne 

 

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Hobby Reisen im Lebenslauf

Immer wieder wird diskutiert, ob es zielführend ist, im Lebenslauf oder bei einer Bewerbung anzugeben, dass man gerne reist. Mein Plädoyer ist eindeutig JA.

Wer reist, ist an der Welt interessiert. Er rappelt sich von zu Hause auf, verlässt seine Komfortzone und geht hinaus in die Fremde. Reisende sind meist vielseitig interessiert, engagiert, kontaktfreudig und flexibel. All das sind Dinge, die ein Unternehmen in seinen Arbeitsprozessen gut braucht. Besonders in Projekten sind diese Menschen bestens einsetzbar, denn auch hier geht es bekanntlich um neues Entdecken und Erarbeiten.

Das Argument, Reisen könnten ablenken oder die Urlaubsansprüche erhöhen, sind schnell zu widerlegen. Im Gegenteil: reisefreudige Kollegen werden gerne Dienstreisen und überregionale Aktivitäten übernehmen.

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Bei all meinen Einstellungen, und das waren nicht wenige,  habe ich mir immer die Hobbies der Kandidaten angeschaut. Menschen mit dem Hobby Reisen hatten stets einen kleinen Extrabonus – und das nicht nur, weil sie ein Hobby mit mir teilten, sondern aus der nüchternen Überlegung, dass dies für das Unternehmen gut zu nutzen ist.

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Reisen und Projekte

Projekte und Reisen, das sind zwei Themen  die auf wundervolle Weise miteinander verbunden sind. Beide führen in Neuland. Beide führen hinaus in die weite Welt. Zugegeben: Projekte sind meist mit Beruf und Stress gedanklich besetzt. Dagegen freuen wir uns auf Reisen und Urlaub. Doch dass soll sich ändern, wenn wir etwas darüber nachdenken. Beides sind tolle Herausforderungen. Beides verspricht: viel Lebendigkeit, tolle Erlebnisse, einzigartige Ergebnisse, Glück und Zufriedenheit.

Reise Projekt Frame

Schaut man die Definition von beiden Begriffen an, so zeigt sich, dass beide zeitlich begrenzt und mit festgeschriebenem Budget ein neuartiges Ziel anstreben. Wenn man Reisen und Projekte plant, trifft man auf ähnliche Aufgaben und Probleme: die Vorstellung vom Ziel ist zwar vorhanden, aber eben nur im Gedanken, die Zeit wird bestimmt nicht ausreichen, um alles in Sorgfalt bis ins letzte zu erledigen, das Budget ist immer zu knapp. Man muss sich auf Risiken einlassen. Ob die Qualität immer so sein wird, wie man sie wünscht, ist offen. Gute Kommunikation und Information hilft. Aber Sprachschwierigkeiten sind oft unausweichlich. Vieles hängt von einem guten Team, guten Begleitern sowie einer geeigneten Ausrüstung ab. Stakeholder, also Menschen, die direkt oder indirekt von einer Reise betroffen sind (und sei es nur die Oma zu Hause) können eine Reise torpedieren oder fördern, genauso wie ein Projekt. Da einiges einzukaufen bzw. zu buchen ist, kommt den Lieferanten eine hohe Bedeutung zu. Und am Ende muss alles zu einem tollen Projekt bzw. einer tollen Reise zusammengebracht werden. Insgesamt 9 wesentliche Wissensgebiete bzw. Gestaltungsfelder werden von ISO21500 für das Projektmanagement vorgegeben. Diese gelten genauso fürs Reisen.

Also nutzen wir doch die Synergien zwischen privatem Reisen und beruflichen Projekten. Planen wir Reisen wie Projekte! Freuen wir uns auf Projekte wie auf Reisen! Gestalten wir ein komplettes Projekt Portfolio in der Firma genauso wie die Projekte in unserem Reiseleben.

Unser Unternehmen TRAVISION hat die beiden Kernkompetenzen Reise- und Projektmanagement. Wer zu uns in Projektmanagement Seminare kommt, erfährt einiges übers Reisen. Wer mit uns über Reisen spricht, wird immer auch das Thema Projektmanagement streifen.

Strebt im Unternehmen Projekte an! Beteiligt Euch daran oder übernehmt deren Leitung! Geht auf Reisen und entdeckt die Welt! Es fördert die Mobilität und die Entwicklung Eures Unternehmens und Eures eignen Lebens. Projekte und Reisen – das sind entscheidende Faktoren für Glück und Erfolg.

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Abenteurer und Entdecker

Wer kennt sie nicht aus frühesten Kindertagen, die Namen und Geschichten der großen Entdecker:

  • Um 1000 kamen die Wikinger bis nach Amerika.
  • 1271 brach Marco Polo nach Asien auf.
  • 1492 entdeckte Christoph Kolumbus Amerika.
  • 1498 landete Vasco da Gama in Indien.
  • 1520 entdeckte Ferdinand Magellan den nach ihm benannten Seeweg durch Feuerland
  • 1580 segelte Sir Francis Drake um die Erde.
  • 1769 suchte Marco Polo den Südkontinent.
  • 1799 reiste Alexander von Humboldt nach Mittelamerika.
  • 1840 erforschte Sir David Livingstone Afrika.
  • 1894 brach Sven Hedin nach Zentralasien auf.

In dieser kleinen Aufzählung fehlen große Weltreisende, die als Eroberer und Feldherren in den Geschichtsbüchern stehen:

  • Alexander der Große schuf eines der ersten großen Reiche.
  • Hannibal überquerte mit seinen Elefanten die Alpen.
  • Caesar eroberte in Ägypten nicht nur Land, sondern auch die schöne Kleopatra.
  • Dschingis Khan drang mit seinen Reitern durch die Steppen Asiens bis nach Europa.

Weniger bekannt ist in Europa, dass der Chinese Zheng He mit großen Flotten zwischen 1405 und 1433 sieben Expeditionen in den Pazifik und den Indischen Ozean unternahm. Dabei bekämpfte er nicht nur erfolgreich die Piraterie, sondern erforschte auch die Meere bis nach Arabien und Ostafrika. Seine Dschunken legten dabei mehr als 50.000 km zurück.

Portugal - Lissabon - Denkmal der Entdecker - 2005 180 px

Im letzten Jahrhundert kamen spannende Entdeckungsreisen hinzu, die viele von Euch kennen dürften:

  • 1911 wurde Machu Picchu, die geheimnisvolle Ruinenstadt der Inkas in den Anden, von einer Expedition der Yale University unter der Leitung Hiram Binghams durch Zufall wiederentdeckt.
  • 1911 erreichte der Norweger Ronald Amundsen als erster Mensch den Südpol – in einem spannenden Wettlauf kurz vor dem Engländer Scott, der den Rückweg nicht überlebte.
  • 1924 bestiegen Edmund Hillary und sein Sherpa Tenzing Norgay als erste Menschen den höchsten Berg der Welt, den Mount Everest.
  • 1969 betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond.

Leider bin ich weder Entdecker noch Abenteurer. Dennoch kann heute jeder Normalo die Welt erkunden und bereisen. Wie? Dazu gibt es meine Seite www.travel-your-life.com mit dem Wegweiser durchs Reiseleben.

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Travel-your-Life – eine Quelle fürs Glücklichsein

Buch-TMW

Die aktuelle Weltlage ist schwierig, das Flüchtlingsproblem noch ungelöst. Hinzu kommen sicher einige private Sorgen. Da werden Glücksmomente gut gebraucht. Woher können wir sie beziehen? Familie, Urlaub, Freizeit, Hobbys, Reisen und die schöne weite Welt sind Quellen des Glücks. Wenn wir sie etwas systematischer und intensiver sprudeln lassen, müsste es uns (noch) besser gehen.

Genau das möchte ich mit dem Buch Travel-your-Life erreichen. Ich möchte Dir einen Überblick geben über die Möglichkeiten, die das Thema Reisen insgesamt bietet. Aus diesem Wissen heraus kannst Du Dir eine persönliche Vorstellung von Deinem zukünftigen Reiseleben entwickeln und diese dann Schritt für Schritt umsetzen. Ich bin überzeugt, Du wirst anschließend häufiger unterwegs sein, intensiver das Reisen genießen und auch Deinen Geldbeutel nicht überstrapazieren.

Ich bin ein Normalo, also kein Millionär und auch kein Abenteurer. Und doch habe ich die Welt mit ihren wundervollen Highlights gesehen. In mehr als 100 Ländern habe ich mir fantastische Landschaften, quirlige Städte und fremde Kulturen angeschaut, spannende Menschen kennengelernt und viele magische Momente erlebt. Das alles hat mich sehr glücklich gemacht.  Nun möchte ich mit dem Buch meine Erfahrungen teilen. Dabei habe ich versucht, systematisch vorzugehen und gleichzeitig etwas Unterhaltung mit Reisegeschichten und Anekdoten zu bieten.

Auch Euch soll es gut oder am Besten noch besser gehen. Reist mehr –  es wird Euch viel bringen. Und ganz nebenbei wird es der Völkerverständigung, dem Frieden und der Weiterentwicklung der Welt dienen.

Travel-my-Way ist eine Wortmarke, unter der ich einige Aktivitäten bündele. Vielleicht kannst Du etwas von meinen Empfehlungen gebrauchen. travel-your-way oder travel-your-life passen gut dazu. Letztlich geht es um Dich, Dein Leben und Deine Vorstellungen.

Drei Empfehlungen möchte ich an dieser Stelle los werden: denke nicht mehr zu sehr an eine einzelne Reise sondern gestalte Dir ein Reisehobby, mit dem Du Dich in Deiner Freizeit immerfort beschäftigen kannst. Zweitens: plane nicht nur eine einzelne Reise sondern Dein Reiseleben als Teil Deiner Lebensreise. Du wirst hierdurch einige Fehler, die ich gemacht habe, vermeiden und insgesamt mehr Erfolg und Glück erleben. Drittens: bleibe auch im Alltages und Berufsleben mobil und sei an Neuland interessiert. Dann können wir alle den Wandel hin zu einer insgesamt besseren Welt einfacher gestalten.

Viel Spaß beim Reisen, Reisehobby, Reiseleben und Lebensreise!

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Wie Traumreisen wahr werden!

Wenn Günter Jauch bei „Wer wird Millionär?“ einen Kandidaten fragt, was er mit viel gewonnenem Geld machen möchte, dann wird immer wieder eine Traumreise genannt. Alle Bücher über die Kunst einer glücklichen Lebensführung empfehlen, realisiere Deine Träume. Müssen wir aber warten, bis uns Herr Jauch in seine Sendung einlädt und die Fragen so gestellt werden, dass wir als Normalos eine Chance haben, 16.000 oder mehr Euros mit nach Hause nehmen zu können?

Ich möchte mit 8 Punkten einen Weg aufzeigen, wie Du Dir selbst einen Reisetraum erfüllen kannst – ohne eine Glücksfee von außen.

1         Traum zum Ziel machen

Was ist Dein Traumziel? Ist es eine Reise um die Welt oder vielleicht Tibet, das Dach der Welt. Magst Du eine Kreuzfahrt zum Nordkap unternehmen oder einmal auf Bali am Strand liegen? Oder möchtest Du als Backpacker durch den Jemen trampen oder als Flachlandtiroler den Mount Everest besteigen? Es gibt sicher Träume, die zu hochgegriffen sind, die bei näherem hin schauen als utopisch und unrealistisch eingestuft werden müssen. Aber das meiste Deiner Träume ist umsetzbar, auch wenn es auf den ersten Blick schwierig oder nicht finanzierbar erscheint. Diese Träume sollten wir anpacken, konkretisieren und Realität werden lassen. Sie werden unser Leben bereichern, uns glücklich machen und eine tolle Langzeitwirkung entfalten.

Um zu sehen, ob ein Reisetraum sich als Ziel eignet, kann man die bekannte SMART Formel ansetzen. Du musst dabei prüfen, ob Dein Wunsch spezifisch, messbar, aktuell, realistisch und terminierbar ist. Kannst Du Deinen Traum konkret beschreiben? Wohin soll er Dich führen und was möchtest Du dort erleben? Ist Dein Traum so aktuell und konstant in Dir, dass eine Umsetzung sehr wünschenswert ist? Erscheint die Reise grundsätzlich realisierbar? Und wann möchtest Du aufbrechen?

Kannst Du Deinen Traum so konkret fassen, so hast Du schon einen ersten Schritt zur Umsetzung vollzogen. Du hast nun ein konkretes Ziel. Es mag noch viele Unbekannte haben und sehr ambitioniert erscheinen. Vielleicht hältst Du es auch noch für unbezahlbar. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg – sagt eine bekannte Lebensweisheit.

2        Ausgangspunkt festlegen

Eine große Reise ist wie ein Projekt. Du hast ein einzigartiges Ziel. Du hast einen Weg vor Dir, der aber nur dadurch zu beschreiben ist, dass Du weißt, wo Du startest. Dabei ist nicht nur der geografische Ort gemeint, sondern vor allem Deine augenblickliche Lebenssituation. Magst Du die Reise alleine antreten oder zu zweit? Wie sind Deine bisherigen Reiseerfahrungen, Deine Sprachkenntnisse, Deine Risikobereitschaft, Dein Organisationstalent, Deine Luxusanspruch und Deine finanzielle Situation? Versuche einmal, eine ehrliche Situationsbeschreibung, denn nur so kannst Du anschließend bestimmen, wie Dein Weg zur Umsetzung Deines Traumes aussehen kann. Ich beispielsweise bin heute nicht mehr bereit, mich mit minimalstem Budget in eine Absteige zu begeben, nur um meine Reise finanziell bewältigen zu können. In jungen Jahren wäre aber vielleicht genau das der Kick, mit Rucksack und Zelt eine weite Reise in Angriff zu nehmen.

3        Grobplanung vornehmen

Wenn Du weißt, wohin es gehen soll und aus welcher Lage heraus Du startest, kann die Planung der Reise konkret beginnen. Ich hatte bereits erwähnt, dass eine Reise wie ein Projekt ist. Vielleicht hast Du schon einmal im Berufsleben ein Projekt professionell geplant und bist mit den Methoden des Projektmanagements vertraut. Dann weist Du, dass es eine ganze Reihe von Dingen zu beachten gilt. Eine Konkretisierung der Reise selbst ist notwendig, die Termine und der Ablauf der Reise sind festzulegen, das notwendige Budget ist abzuklären. Wann ist die beste Reisezeit, welche Risiken sollte man kennen, wo kann man Informationen und auch Angebote finden? Was macht man selbst, was kauft man ein?

Ich habe mir angewöhnt, die wesentlichen Daten in einer Tabellenkalkulation einzutragen und dort solange mit den einzelnen Reisebausteinen herumzuspielen, bis mir die Reise gefällt und meinem Traum entspricht. Dabei trage ich die einzelnen Reiseetappen, die Aufenthaltsdauern und zu erwartenden Kosten ein und habe damit eine erste Detailplanung, die ich mit der ursprünglichen Zielvorgabe abgleichen muss. Mit dieser Qualitäts- und Realitätsprüfung sehe ich, ob meine Vorstellungen im gesetzten Zeit- und Budgetrahmen bleiben und die Besichtigungen und Aktivitäten durchgeführt werden können.

Buch-TMW

4.  Sparplan erstellen

Kritisch beim Reisen ist häufig wie so oft im Leben das Geld. Daher auch der Wunsch, erstmal bei Herrn Jauch die notwendigen Euro zu ergattern. Doch wenn ein Traum so groß ist, dass er wirklich realisiert werden will – und so weit sind wir ja nun, dann sollte es am Geld nicht scheitern.  Ich verstehe einen Traum als ein hoch priorisiertes herausforderndes Ziel, bei dem andere Ziele hintenangestellt werden können.  Frage Dich, was Du bereit bist, für Deinen Traum zu opfern? Vielleicht muss die neue Küche oder das Zweitauto nicht sein. Vielleicht kann eine große Familienfeier in kleinerem Rahmen stattfinden. Vielleicht kann man sich eine Lebensversicherung vorzeitig ausbezahlen lassen. Vielleicht wolltest Du schon immer mit dem Rauchen aufhören. Damit sind wir schon bei den kleineren Beträgen angekommen, die aber in der Summe ebenfalls helfen, eine große Reise zu finanzieren. Werde einfach einmal kreativ und überlege, wo das Geld für die Erfüllung Deines Traumes herkommen kann. Nehmen wir an, die Reise kostet 10.000 Euro. Hier eine kleine Auswahl von Impulsen zur Finanzierung: Wenn Du 1 Überstunde am Tag zu 10 Euro leisten würdest, dann würdest Du in etwa 3 Jahren, das Geld zusammenhaben. Wenn Du einmal im Monat 100 Euro auf ein Reisekonto ansparen könntest, wäre das Budget in ca. 8 Jahren beisammen. Du könntest auch versuchen, eine Gehaltserhöhung von monatlich 200 Euro durchzusetzen und dann wärest Du bereits in 4 Jahren für Deine Traumreise startklar.

5         Hürden aus dem Weg räumen

Nicht immer ist Geld wirklich der kritische Punkt. Es kann auch Bequemlichkeit oder fehlender Mut sein. Unwissenheit über das Reisen und Unkenntnis über die Möglichkeiten sollten eigentlich in Zeiten, wo im Internet alle Fragen per Mausklick zu beantworten sind, keine große Rolle mehr spielen. Also frage, googele, mach Dich schlau! Hürden können die liebe Familie sein, der Lebenspartner, der andere Träume hat, die Eltern oder Haustiere, die eine längere Abwesenheit nicht ertragen, der Arbeitgeber, der Dich für unabkömmlich erklärt. Oder bist es doch Du nur selbst, der sich einredet, das es hierfür keine Lösung gibt. Wer etwas Traumhaftes erreichen will, der muss vermutlich immer einige Steine aus dem Weg räumen. Aber es lohnt sich. Auch hier kann ich nur raten: werde kreativ und suche nach Lösungen! Habe Mut, die Dinge, die zu klären sind, offen anzusprechen. Werde frühzeitig aktiv, denn bis zum Start der großen Reise ist sicher noch etwas Zeit, die Dinge zu regeln.

6        Motivation hoch halten

Für die großen Dinge im Leben ist stets neben der zündenden Idee, dem Talent oder dem Traum etwas gefragt, was wir als Durchhaltevermögen, Fleiß, Standhaftigkeit oder auch dauerhafte Motivation bezeichnen können. Zu oft werden wir im Tagesgeschäft fremdgesteuert und verlieren unsere wahren großen Ziele aus dem Auge oder haben keine Zeit hierfür. Zu oft ändern wir die Prioritäten, wenn scheinbar wichtigere oder zumindest dringende Angelegenheiten unsere Kraft oder auch Geldmittel beanspruchen. Hier gilt es, Kurs zu halten! Bleibt der Traum von der großen Reise lebendig, dann wird dies eher gelingen, als wenn wir ihn bis zur Erfüllung des Sparplans zur Seite legen. Beschäftigen wir uns mit dem tollen Reiseziel, besuchen wir es schon einmal virtuell in Youtube oder einem Reisevortrag. Träumen wir weiter von dem weisen Strand mit glasklarem Wasser und sich im Wind wiegenden Palmen. Leben wir die Vorfreude aus, denn sie soll bekanntlich die schönste Freude sein.

7         Geschickt buchen

Sicher hast Du bei Deinen Recherchen zur Reiseplanung bereits Informationen gesammelt oder Überlegungen angestellt, wie, wo und was Du vor Deiner Abreise buchen willst. Man kann fast immer alles aus einer Hand kaufen, oder vieles durch Eigenleistung erbringen. Aufs Reisen bezogen kannst Du als Gruppenreise oder individuell unterwegs sein, auf ein Reisebüro oder einen Veranstalter setzten oder selbst im Internet fündig werden. Auf Früh- oder Spätbucher warten oft gute Rabatte. Eigene Serviceunternehmen durchforsten das Internet nach Schnäppchen. Sogenannte Metasuchmaschinen finden heraus, wo ein notwendiger Flug oder ein gewünschtes Hotel am günstigsten zu haben ist. Übe doch hier einmal in der Zeit Deiner Vorfreude! Bis zum Punkt, wo es heißt, nun Buttom drücken zum kostenpflichtigen Bezahlen, kannst Du recht risikolos die Internet Reisewelt erforschen und dabei Dein Budget weiter optimieren. Sind die Stornobedingungen günstig, kannst Du mit dem Sprichwort „Sicherstellen und weitersuchen“ agieren. Es lohnt sich in jedem Fall, sich schlau zu machen –  im Internet oder bei einem Reiseexperten im Reisebüro.

8        Geniessen

Nun ist der große Tag gekommen. Es ist es soweit. Deine Traumreise kann beginnen. Dass sie auch wirklich zum Traum wird, hierzu wünsche ich Dir die richtige Einstellung, die ideale Reisebegleitung sowie  eine körperlich und seelisch gute Verfassung. Du hast bisher ja alles richtig gemacht, gut geplant und günstig eingekauft. Dennoch wird unterwegs vermutlich nicht alles ganz reibungslos ablaufen. So ist das bei großen Projekten! Immer können kleinere Störungen oder Probleme auftreten. Mit dem richtigen Bewusstsein sollten sie aber keine Chance haben, Deinen gelebten Traum zu zerstören. Wenn Du endlich vor Ort bist am Traumstrand, in der Stadt Deiner Träume, in der unendlichen Weite der Welt, dann gönne dir die Zeit, Dich hinzusetzen und zu genießen. Schließe die Augen und öffne sie wieder und sage Dir – nun ist der Traum wahr. Ich lebe ihn und nehme ihn für den Rest meines Lebens in mir auf. Ein wunderbares Erlebnis ist wahr geworden.

Ein traumhaftes Reiseleben organisieren

Möchtest Du nun noch mehr Glück beim Reisen erfahren, dann ist eine weitere Denkrichtung angesagt. Versuche einmal nicht mehr von Reise zu Reise zu denken, sondern Dein Reiseleben als Teil Deiner Lebensreise zu begreifen und diese aktiv zu gestalten.

Dieser Gedankenansatz ist noch relativ selten. Globetrotter oder die sogenannten Digitalen Nomaden verfolgen ihn. Aber auch Normalos wie Du und ich ist es anzuraten, sich einmal grundsätzlich mit dem Thema Reisen, Reiseleben und Reisehobby auseinanderzusetzen. Mobiler und flexibler zu sein, häufiger zu reisen, intensiver zu erleben, günstiger unterwegs sein und dabei weniger lebenswichtige Ressourcen zu verbrauchen – dies ist dabei die Zielrichtung. Ein Gesamtkonzept hierzu habe ich in meinem Buch travel-your-life, dem Wegweiser fürs Reiseleben, dargestellt. Ich würde mich freuen, wenn es vielen Menschen hilft, noch mehr von der Welt zu sehen, glücklich dabei zu sein und einen Beitrag zur positiven Entwicklung der Welt zu leisten. Ich träume diesen Traum und möchte einen realen Beitrag hierzu leisten.

 

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Strategieentwurf zur Flüchtlingskrise

Liebe Mitmenschen, liebe deutsche Mitbürger, liebe Weltbewohner,

aus Besorgnis über die derzeitige Situation vor allem in Bezug auf die Flüchtlingsthematik in Deutschland, Europa und dem Nahen Osten möchte ich mich mit einem hoffentlich konstruktiv zu wertendem Vorschlag zu Wort melden. Ich weiß natürlich, dass ich eigentlich zu wenig Fachwissen mitbringe, gleichwohl ist mir hierdurch auch nicht der Blick für grundlegende Überlegungen verstellt.

Meinen Strategievorschlag zur Lösung oder Milderung der Flüchtlingsmisere habe ich in nachfolgenden 10 Punkten zusammengefasst:

 

1. Leben der gemeinsamen menschenrechtlichen und christlichen Werte

Ich möchte die vielfach vorhandene Willkommenskultur, die ja den christlichen Werten entspricht, erhalten oder sogar stärken. Genauso sollen die offenen Grenzen in Europa erhalten bleiben. Hier sollte Deutschland weiterhin beispielhaft vorangehen, sich gerne auch positiv von anderen Staaten abheben und eine Vorreiterrolle übernehmen. Unsere Regierung hat eine sehr menschliche gute Grundeinstellung und das ist gut so.

 

2. Erhalten und sorgsames Weiterentwickeln der deutschen Mentalität, Lebensweise und Kultur

Dies ist nur möglich, wenn der jährliche Zuzug von Menschen aus anderen Kulturkreisen geregelt und gemässigt abläuft. Eine Anzahl von ca 400 Tsd p.a. wie vor der Flüchtlingexplosion könnte ich mir vorstellen. Hierzu muss der Zuzug geregelt, legal und beidseitig gewollt ablaufen. Beidseitig bedeutet, dass sowohl die deutsche Bevölkerung als auch die Neuankömmlinge mit einem zukünftigen Zusammenleben einverstanden sein müssen.

Die Neuankömmlinge müssen dazu unsere Regeln wie Grundgesetz mit Gleichbehandlung von Mann und Frau, Religionsfreiheit, Vermummungsverbot und Gewaltfreiheit vor dem Eintritt erhalten und diese ausdrücklich anerkennen. Dieser oft empfohlene Schritt müßte unsere Regierung einmal konkret aufgreifen. Die Ethik Kommision könnte die Formulierung übernehmen.

 

3. Zusammenfinden und Einbettung aller Bürger  in die gemeinsame Flüchtlingsstrategie

Das Auseinanderdriften der derzeitigen “Gutmenschen” und ”Rechten” muss gestoppt werden. Stattdessen sollte Deutschland bewusst eine Vorreiterrolle in der Staatengemeinschaft übernehmen, auf die alle Bürger stolz sein können – ohne sich zu überfordern, zu fürchten oder gar auseinander zu dividieren. Dies kann mit einer entsprechenden Kommunikationskampagne gelingen.

 

4. Verbleib der Flüchtlinge und Stoppen der Flüchtlingsströme

Flüchtlinge müssen nahe am oder sogar in ihrem Heimatland verbleiben. Hierzu sind grosse, ich nenne sie einmal Auffangzonen einzurichten. Ob sie Flüchtlingslager, Registrierpunkte,  Hotspots oder sonstwie heissen, ist eigentlich zweitrangig. Eine positive Wortwahl ist aber hilfreich.

Bei kriegerischen Auseinandersetzungen müssen wie bei grossen Naturkatastrophen die verantwortliche Politik, die UN und alle Hilfskräfte zeitnah gebündelt und aktiviert werden, um die Auffangzonen im Kriegsland selbst oder in unmittelbarer Nähe der Grenzen in den Nachbarstaaten aufzubauen. Dort haben die Flüchtlinge auszuharren, bis eine gesteuerte legale Überführung in aufnehmende Länder geschieht oder eine Rückkehr in die Heimat möglich ist.

In den Kriegsgebieten besteht sicher häufig die Möglichkeit in Landesteilen, die nicht unter Kampfhandlungen leiden, Gebiete für Auffangzonen zu nutzen.

 

5. Finanzierung der Auffangzonen

Die Auffangzonen sind finanziell so auszustatten, dass ein menschenwürdiges Leben dort organisiert werden kann. Dies muss möglich sein: Erstens sind die Gesamtkosten der heute angedachten Migrationspolitik mit vielfältigen Ausbildungs- oder Abschiebungsmassnahmen, verteilten Flüchtlingszentren, Transportkosten, Schleuserbekämpfung, Polizeieinsätzen oder gar Schlimmerem in Deutschland sicher höher als eine direkte Finanzierung und Organisation von Auffangzonen. Man muss den Mut haben, die direkt notwendigen und sichtbaren Milliardenbeträge für Auffangzonen zu bennenen und zu bewilligen, anstatt die unvorstellbar hohe Kosten bei Beibehaltung der aktuellen Situation stillschweigend, intransparent oder scheibchenweise in Kauf zu nehmen.

Zweitens sind die Flüchtlinge viel mehr mit ihrer Arbeitskraft und auch mitgeführten Geldmitteln zu beteiligen, als dies heute der Fall zu sein scheint.

Drittens wäre zu erwarten, dass die internationale Bereitschaft, Geld zur Verfügung zu stellen höher sein müsste, als die direkte Aufnahme unbekannter Flüchtlinge auf eigenem Territorium und in der direkten Nachbarschaft der Bürger. Geht ein Land wie Deutschland hier mutig voran, wird sicher auch bei anderen Ländern die Bereitschaft mitzuwirken, steigen.

 

6. Beschaffung der für die Wirtschaft notwendigen Arbeitskräfte

Der stets genannte Vorteil, die notwendigen neuen Arbeitskräfte und jungen Menschen für Deutschland aus den Flüchtlingen zu rekrutieren, kann besser erreicht werden als in der aktuellen Vorgehensweise.

Vermittlungsstellen der Arbeitsagenturen könnten vor Ort in die Auffangzonen gehen und dort geeignete Flüchtlinge identifizieren. Sind gewisse Kriterien erfüllt, die eine nachhaltige Migration und eine dauerhafte Beschäftigung wahrscheinlich erscheinen lassen, kann eine Überführung nach Deutschland erfolgen. Selbst Sprachkurse könnten zunächst in den Auffangzonen erfolgen. Einen Lehrer nach Fernost zu schicken ist wirtschaftlicher als alle Schüler in Deutschland zu beherbergen und zu erköstigen.

Weitere Verfahren wie Greencards könnten ausgebaut werden, um auch den Menschen, die als Wirtschaftsflüchtlinge zu uns drängen, eine legale Einwanderungschance zu geben.

 

7. Verbleib von Menschen in ihrer Heimat

Trotz der zunehmenden Weltoffenheit und Vernetzung sind Menschen verpflichtet, in ihrer Heimat zu verbleiben, sofern sie nicht einen Partner im Ausland finden, der sie aufnehmen möchte oder sie sich einen solchen Aufenthalt im Ausland selbst finanzieren bzw. lebenfähig organisieren  können. Die Menschen, die ein Volk und eine Kultur ausmachen, haben eine Mitverantwortung für die politische Situation, die wirtschaftliche Weiterentwicklung und die Vermeidung von kriegerischen Auseinandersetzungen. Dies kann nicht in der Weltgemeinschaft sozialisiert werden. Man muss dies klar feststellen und kommunizieren – insbesondere an die geburtenstarken Länder.

Anmerkung: es ist genausowenig die Ausbeutung von Entwicklungsländern zu akzeptieren oder der Verkauf von Kriegsmaterial zum eigenen Profit. Hier sind eigene neue Strategien dringend notwendig, sollten aber hier nicht mit hineingepackt werden.

 

8. Rückführung der Menschen, die bereits unterwegs sind

Es ist besser, alle Kraft in den Aufbau der Auffangzonen zu investieren als weitere Mauern überall in Europa und der Welt aufzubauen. Die Menschen, die bereits unterwegs sind, müssen zur Umkehr in die Auffangzonen bewegt werden. Jeder der ohne entsprechende Papiere irgendwo identifiziert wird, muss diesen “halben Rückzug Richtung Heimat” auf sich nehmen.

Die Auffangzonen müssen – wie bereits erwähnt – sehr kurzfristig mit hohem finanziellen und materiellen Einsatz aufgebaut werden, wie dies bei großen Naturkatastrophen ja offensichtlich auch möglich ist. Dabei ist im ersten Ansatz keine 100% Lösung nach deutscher Mentalität notwendig. Es sollte aber ein Stufenkonzept existieren, wie ein wirklich akzeptables Leben in den Auffangzonen zu organisieren ist.

 

9. Kompetenz der UN

Jedes Land sollte verpflichtet werden, Auffangzonen in seinem Territorium zu definieren und im Bedarfsfall freizugeben. Bedarfsfalle können neben kriegerischen Auseinandersetzungen auch Naturkatastrophen oder Industrieunfälle sein, wo Millionen umgesiedelt werden müssen.

Für diese Zonen ist ein internationales Expertenteam aufzubauen, um im Bedarfsfall schnell und effizient zu wirken. Die Länder selbst sollten ein Teil ihrer Souveränität für die definierten Zonen der internationalen Gemeinschaft übertragen, für die Flächenbereitstellung hinreichend entschädigt werden und das Betreiben der Auffangzonen dem Expertenteam überlassen.  Regelungen sind international zu vereinbaren, wie die Souveränität der Länder mit den Anforderungen der international nutzbaren Auffangzonen zu vereinbaren sind. Im Bedarfsfall dürfen keine bürokratischen, politischen oder juristischen Hürden ein schnelles Handeln behindern.

10. Vorreiterrolle Deutschland

Deutschland sollte den beschriebenen Ansatz konsequent aufgreifen, vorantreiben und mit eigenem Geld die aktuelle Situation bzgl. Syrien lösen. Der Ansatz mit Auffangzonen in der Türkei ist hier ein Schritt in die richtige Richtung. Eingebettet in die beschriebene Gesamtkonzeption wird hier aber der Verdacht einer Erpressbarkeit durch die Türkei abgefedert.

Als Konzeptführer könnte Deutschland sich einen guten Namen machen in der nachhaltigen Lösung von Flüchtlingsproblemen bei Kriegen und Naturkatastrophen.

 

Ich bin überzeugt, dass das in den 10 Punkten zusammengefasste Konzept die Basis einer oft angemahnten Perspektive zur Lösung von Flüchtlingsproblemen ist. Würde es von der Weltgemeinschaft umgesetzt, wäre ein Vorgehen für alle Menschen klar vorgezeichnet, die aktuell oder zukünftig in eine Katastrophensituation geraten.  Wenn es Deutschland und seiner politischen Führung gelingt, dies zu initiieren, können wir als Bürger stolz sein – und einige der aktuellen Probleme als gelöst betrachten.

Ich bin gespannt auf Reaktionen, Fragen und Kommentare.

Für diesen Blog darf ich ausnahmsweise um TEILEN bitten.

Norbert Daehne – ein Bürger, der nicht nur zuschauen sondern mithelfen will, Probleme zu lösen

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Reiselust und Fremdenfrust

Wie geht das nur zusammen – das Interesse am Reisen und die derzeitige unsichere Weltlage?

Ich habe vor vielen Monaten begonnen, meine Gedanken zum Reisen zusammengetragen – basierend auf einer lebenslangen Beschäftigung in der Touristik Branche und unzähligen Reisen durch die Welt. All diese Reisen waren wunderbar und befruchtend. Ich bin überzeugt, dass Menschen durch Reisen viel Glück, Erkenntnisse und auch Erfolge erlangen. Daher setzte ich mich dafür ein, dass sie noch mehr reisen können und sollten. In meinem Buch „Travel-Your-Life“ habe ich einen Masterplan entwickelt, um häufiger, intensiver und günstiger in der Welt unterwegs zu sein. Er ist ein Ratgeber oder sogar Masterplan für das Reiseleben. Ich möchte die Welt allen nahe bringen – nicht nur den Abenteurern und Millionären.

Buch-TMW

Und nun, da das Buch fertig ist und auf den Markt kommt, scheint uns die Lust am Reisen zu vergehen. In Syrien, im Irak oder im Jemen ist Krieg. Lokale Konflikte breiten sich aus, Flüchtlinge kommen in Massen zu uns und die Terror Gefahr wird immer größer. Die Touristenhochburgen wie Tunesien oder Ägypten, unsere großen Metropolen wie Paris oder Istanbul werden angegriffen. In Deutschland selbst driftet die Gesellschaft auseinander – rechte und linke Gesinnung ziehen verstärkt in gegensätzliche Richtung und drohen die Gesellschaft zu spalten. Flüchtlingen in unserem Land zu helfen, ist mehr geboten, als selbst im Urlaub ins Ausland zu flüchten.

Ist es da möglich, an erholsamen Urlaub und traumhafte Reisen zu denken? Ist es naiv, die Schönheit der Welt anzupreisen? Ist es legitim, Entwicklungsländer und Problemzonen zu besuchen, deren Bürger als Flüchtlinge bei uns aufschlagen?

Wenn wir uns nicht durch die Herausforderungen unserer Zeit verzehren lassen wollen, wenn wir unsere Werte und Lebensweisen verteidigen und sogar ausbauen wollen, wenn wir davon überzeugt sind, dass Demokratie, Weltoffenheit, Zusammenarbeit und kulturelle Vielfalt uns gut tun, dann sollten wir trotz aller aktuellen Probleme unsere grundsätzliche Richtung beibehalten. Unsere Lebensweise und unsere Lebensreise sollten wir vom Grundsatz her nicht aufgeben, sondern fortsetzen und weiterentwickeln.

Wir tun gut daran, weiterhin die Welt entdecken zu wollen, Menschen mit anderen Erfahrungen kennen zulernen, das Meer und die Berge zu genießen. Es bereichert uns, die Düfte orientalischer Märkte einzuatmen, dem Wind eines einsamen Hochlandes zu lauschen, in die Unterwasserwelt einzutauchen oder weiße Abhänge hinunterzugleiten. Es gibt uns neue Kraft, neue Impulse und neue Einsichten – die uns helfen, im Alltag mit all seinen Herausforderungen und Schwierigkeiten besser bestehen zu können.

Und dann werden wir auch den positiven Beitrag an der Weiterentwicklung unserer Gesellschaft und unserer Erde leisten, der unserem Leben den Sinn und die Erfüllung gibt.

Euer

Norbert Dähne  (Autor des gerade erschienen Buches Travel-Your-Life)

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